GROSSL Wolfgang
* 1952 in Pörtschach am Wörther See (AT)lebt und arbeitet in Techelsberg am Wörther See (AT)
Termine
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27/08/2026 7:00 p.m. Vernissage „schmaler Grat“
schmaler Grat
schmaler Grat
27. August – 26. September 2026
Künstlerhaus Klagenfurt
Die Verbindung zwischen dem Triennale-Thema „schwach.šibko.debole“ und dem Titel der Ausstellung „schmaler Grat“ liegt in der Idee der Verletzlichkeit: Wer auf schmalem Grat balanciert, ist anfällig für Störungen – ist „schwach“ gegenüber äußeren Einflüssen. Doch gerade dieser Zustand offenbart eine besondere Qualität des Seins. Wir sind verwurzelt im Hier und Jetzt – und schwebend zugleich. Kunst kann hier ein Zwischenland sein, die Fühler ausstrecken in eine andere Wirklichkeit. Wie ein schwacher Schimmer, der durch die Membran dringt, welche die Welten zu trennen scheint. Auch im künstlerischen Schaffen selbst ist diese Grenzerfahrung allgegenwärtig: in der intuitiven Entscheidung, ob eine Arbeit bereits vollendet ist oder im Eingeständnis des Unzulänglichen besser verworfen wird.
Teilnehmende Künstler*innen aus dem Kunstverein Kärnten:
Niclas Anatol, Michael Bachhofer, Margaretha M. Bauer, Isabel Belherdis, Kerstin Bennier, Frauke Danzer, Herbert De Colle, Romana Egartner, Sigrid Friedmann, Wolfgang Grossl, Christine Huss, JACOPYI, Gabriela Jost, Ulrich Kaufmann, Karin Klimbacher, Brigitte Kranz, Marlies Liekfeld-Rapetti, Ina Loitzl, Ilse Menschick-Hartlieb, Melitta Moschik, Astrid Pazelt, Ina Riegler, Max Seibald, Michael Seyer, Petra Tragauer, Petra Treffner, Inge Vavra, Gertrud Weiss-Richter
Kurator*innen: Rosa Roedelius, Helmut Machhammer, Barbara Ambrusch-Rapp
Vernissage: Donnerstag, 27. August 2026, 19.00 Uhr
Artist Statement
ein haselholz ist quelle graphischer explorationen. ein standardversandkarton wird zum schrein. unter der im raum „schwebenden“ schachtel: in wenigen jahren nutzlos gewordene vernetzungsstränge/axone zu zahllosen hightech-geräten und kommunikationswerkzeugen unserer ressourcenverschwendenden konsumkultur.
auf www.grossl.at/vanitas protokoll der 3-teiligen installation
„vanitas … was bleibt …?“
– Wolfgang Grossl