Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

MAXX Arthena

* 1969 in Bärnbach (AT)
lebt und arbeitet in der Steiermark (AT)

  • (c) Arthena Maxx
    (c) Arthena Maxx
  • (c) Arthena Maxx
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Arthena Maxx: Schwellenkraft – Imperiale Resonanz einer Frau

Arthena Maxx
Schwellenkraft – Imperiale Resonanz einer Frau
17. September – 31. Oktober 2026
Kunstlounge und Kunstvitrine Mikizzaner

Die geplante Aktion von Arthena MAXX und Co-Artists Heidrun Kirzenberger und Irmgard Götzl im öffentlichen Raum am Wiednerparkplatz Café UP in Voitsberg/Steiermark ist die Schaffung eines großformatigen, abstrakten Outdoor-Werkes einer Frau – ein kraftvolles Zeichen des Womenismus und ein Beitrag zur Sichtbarkeit weiblicher künstlerischer Positionen im öffentlichen Raum.

Im Anschluss wird das Werk in mindestens neun Einzelwerke geteilt, die unter dem Titel „Schwellenkraft – Imperiale Resonanz einer Frau“ als Bilderzyklus in der Kunstlounge Mikizzaner/Bärnbach und Kunstvitrine Mikizzaner/Graz ausgestellt werden.

Das Werk thematisiert die Spannung zwischen Stärke und Verletzlichkeit, zwischen gesellschaftlicher Erwartung und individueller Selbstermächtigung. In einer Zeit, in der das Laute dominiert, setzt die Arbeit bewusst auf das Zarte, das Flimmernde, das Unentschiedene – jene „Schwäche“, die der Open Call als ästhetische und politische Kraft definiert.

Die abstrakte Figur einer Frau entsteht aus farbeneruptiven Schichtungen, Vergoldungen und organischen Linien. Sie steht als Sinnbild für die Beweglichkeit, die Offenheit und die Widerständigkeit, die im Thema der Triennale IV „schwach • šibko • debole“ angelegt sind.

Das Werk lädt Passant*innen ein, innezuhalten, hinzusehen und die eigene Wahrnehmung von Stärke und Schwäche neu zu verhandeln.

Artist Statement

Meine Arbeiten entstehen aus der Überzeugung, dass das vermeintlich Schwache eine radikale Kraft besitzt. Frauenkörper, Linien, Schichtungen und Vergoldungen werden zu Resonanzräumen, in denen Verletzlichkeit und Stärke nicht gegeneinanderstehen, sondern einander bedingen. Kunst im öffentlichen Raum ist für mich ein Akt der Sichtbarmachung – ein Aufbrechen von Strukturen, ein Angebot zur Begegnung und ein poetischer Widerstand gegen das Verhärten.

– Arthena Maxx