MALLE Kerstin
* 1974 in Klagenfurt am Wörthersee (AT)lebt und arbeitet in Klagenfurt und in Krumpendorf am Wörthersee (AT)
Termine
-
17/10/2026 2:00 p.m. Open House „Kerstin Malle: End_lich“ -
17/10/2026 6:00 p.m. Ateliereröffnung „Kerstin Malle: End_lich“
Kerstin Malle: End_lich
Kerstin Malle
End_lich
17. Oktober – 26. Oktober 2026
KunstBuffet – Bahnhof Krumpendorf
„End_lich“ zählt einerseits von der Freude darüber, „Endlich!“ etwas sehr lange Ersehntes aus eigener Kraft erreicht zu haben – trotz all der schwachen Momente, Zweifel und Rückschläge auf dem Weg dorthin. Andererseits handelt es von der Trauer über die menschliche „Endlichkeit“, über Vergänglichkeit und die damit verbundenen Hoffnungen und Ängste. Und sie handelt von der – oft nur vermeintlichen – Schwäche, mit all dem umzugehen.
Mit der Eröffnung des Ateliers direkt am Bahnhof Krumpendorf entsteht ein neuer Raum für Kunst, Kreativität und Begegnung. Die einladenden Räumlichkeiten bieten Einblicke in künstlerische Arbeitsprozesse und geben Raum für die Präsentation zeitgenössischer Werke. Neben Ausstellungen sind Workshops und gemeinsame Projekte mit regionalen Künstler:innen geplant.
Das Atelier -KunstBuffet- am Wörthersee Bahnhof Krumpendorf versteht sich als offener Ort, der Kunst sichtbar und erlebbar macht – mitten im Alltag und für alle, die sich für Kunst und Kultur interessieren.
Samstag, 17. Oktober 2026
Eröffnungsveranstaltung + Vernissage
Ab 14.00 Uhr: Open House
18. 00 Uhr: Offizielle Eröffnung und Begrüßung
Artist Statement
Meine Malerei bewegt sich im Spannungsfeld und an der Schnittstelle zwischen natürlicher Welt und subjektiver Wahrnehmung. Ausgangspunkt sind Formen, Strukturen und Erscheinungen, die im malerischen Prozess aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und in eine eigenständige Bildsprache überführt werden. Form, Farbe, Raum und Linie bilden die elementaren Mittel einer fortwährenden Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Sichtbarem und Gefühltem. Schichtung, Fragmentierung, Übermalung und Spuren sind dabei nicht allein formale Entscheidungen, sondern machen den Prozess der Bildwerdung selbst sichtbar.
Im Zentrum stehen die leisen Spannungen zwischen Schönheit, Sehnsucht und innerer Zerrissenheit. Malerei wird zu einem Raum, in dem sich Wahrnehmung und Empfindung verdichten und das Sichtbare über sich hinausweist. Zwischen Klarheit und Auflösung, Außen und Innen entstehen offene, abstrakte Bildräume, die den Betrachtenden ermöglichen, in diesen Zwischenräumen die eigene Wahrnehmung neu zu erfahren.
– Kerstin Malle