KOPPER Alexander
* 1983, lebt und arbeitet in Klagenfurt am Wörthersee
Termine
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16/10/2026 7:00 p.m. Musikalischer Beitrag: Anahata
Anahata
Anahata
16. Oktober 2026, 19 Uhr
Projektraum Triennale IV Kärnten 2026 des Kunstverein Kärnten
Anahata – Sanskrit für „der ungeschlagene Klang“. Ein Klang, der entsteht, ohne dass etwas aufeinander schlägt. Das ist dieses MIDI-Akkordeon: 80 Tasten, 3D-gedruckt, gelötet, programmiert, aber stumm. Keine Stimmzunge, keine Luft, kein Balg. Nur leise digitale Signale über Bluetooth. Der Klang ist immer schon da, in den Daten, aber er ist nicht wahrnehmbar. Er braucht das Außen, den Computer, den Lautsprecher, den Zuhörer, um zu erscheinen.
Anāhata heißt auch „unverwundet“. Das Instrument hat nichts zu verlieren, weil es nichts hat: keinen Klang, keine Stimme, keinen Atem, keine Lautstärke. Diese Leere ist nicht Mangel, sondern Bedingung. Ohne Verstärker stumm, ohne Empfang stumm, ohne Batterie stumm.
In der Aufführung spielt ein Akkordeonist auf einem Instrument, das ihm vertraut und fremd zugleich ist: gleiche Tasten, gleiche Griffe, aber kein eigener Klang, kein Balg. Nur die leise Signalfolge, die andernorts Stimme wird.
Alexander Kopper – Konzept, Entwicklung und Bau des MIDI-Akkordeons
Stefan Kollmann – Akkordeon, musikalischer Beitrag bei der Eröffnung
Musikalischer Beitrag im Rahmen der Ausstellungseröffnung „One More Look„.