Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

LÖFFLER Detlef

* 1965 in Freiburg im Breisgau (DE)
lebt und arbeitet in Wien und Villach (AT)

Detlef Löffler, Kognitive.-Strukturen., 2013, Print auf Alu-Dibond, 60 × 130 cm
Detlef Löffler, Kognitive.-Strukturen., 2013, Print auf Alu-Dibond, 60 × 130 cm

Termine

Strukturen, Texturen

Strukturen, Texturen
Galerie Muh
4. Juli–30. August 2026

Von namhaften Künstler:innen werden Arbeiten in vielfältigen Materialien und Größen gezeigt. Dabei fließen auch Überlegungen zum Thema „schwach.šibko.debole“ der Triennale IV des Kunstvereins Kärnten ein.

Die Werke changieren zwischen Struktur und Textur und machen Haptik poetisch erfahrbar.

Teilnehmende Künstler*innen:
Marcel Ambrusch, Barbara Ambrusch-Rapp, Ernst Bachinger, Wolfgang Daborer, Marlies Liekfeld-Rapetti, Detlef Löffler, Klaus Oberhammer, Mario Oberhofer, Jakob Pagitz, Elisabeth Schwandter und Eva Wassertheurer.

Artist Statement

Detlef Löffler, Kognitive.-Strukturen., 2013
Print auf Alu-Dibond, 60 × 130 cm

Der im kaltgrauen Aluminium steril gestaltete Schriftzug mit dem Wort „Sex“ an einer Ziegelwand symbolisiert die „Kognitiven Strukturen“ von physisch/psychischen Berührungspunkten in einer Gesellschaft. Gegenüber befindet sich das Foto eines nackten Freundes im ehemaligen Pathologie-Studiensaal des „Alten AKH Wien“. Im fotografischen Raum des Kontexts werden die Strukturen/Texturen des „An-Sich-Heranlassens“ oder „Auf-Einander-Einlassens“ dargestellt. Dabei stellt das große Bild die Zwiebelschalen-Komponente, das kleine die aufbauende Struktur für eine Beziehung dar.

Die ausgestellte Fotokomposition setzt sich mit der umfangreichen Thematik von „Kognitiven Strukturen“ auseinander. Die künstlerische Umsetzung wird durch die „Bild. – Bild.“- und „Bild. – Text.“-Kombinationen dargestellt. Für die menschlichen Lernprozesse benötigen wir kognitive Strukturen. Diese bilden die Grundlage für die Möglichkeit, uns zu verändern und zu lernen. Sie ermöglichen uns, Informationen sinngemäß aufzunehmen, zu vergleichen oder zu vernetzen. Wir nehmen an, dass jeder Mensch die Voraussetzung für das Lernen besitzt, da er sich sonst nicht weiterentwickeln könnte. Durch reflektiertes und bewusstes Nachdenken, aber auch durch Visualisieren können kognitive Strukturen entwickelt werden, die sich zur Metability weiterentwickeln. Metability heißt lebenslanges Lernen, sich verändern, Neues erschaffen – also die Persönlichkeitsentwicklung erarbeiten.