Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

HUSS Christine

* 1966 in Hall in Tirol (AT)
lebt und arbeitet in Ferlach (AT)


  • Christine Huss, Schwäche stärkt?, 2026
    Christine Huss, Schwäche stärkt?, 2026
  • Christine Huss, Schwäche stärkt!, 2026
    Christine Huss, Schwäche stärkt!, 2026
  • Christiane Huss, Tibetanisches Totenbuch, 2026
    Christiane Huss, Tibetanisches Totenbuch, 2026
  • Christine Huss, Erde, 2026
    Christine Huss, Erde, 2026
  • Christine Huss, Wasser, 2026
    Christine Huss, Wasser, 2026
  • Christine Huss, Feuer, 2026
    Christine Huss, Feuer, 2026
  • Christine Huss, In die Berg bin ich gern, 2026
    Christine Huss, In die Berg bin ich gern, 2026

Termine

Projekte

Artist Statement

Christine Huss, Tibetanisches Totenbuch, 2026

Schwäche als ein Verlassenwerden von Lebenskräften
Vom Sterben als Prozess

Im Tibetanischen Totenbuch ist das Sterben ein Prozess, in dem sich die Elemente nacheinander auflösen, nach immer ähnlichen Regeln:

Zuerst das Element

Erde (Kraft und Stabilität) – Schwere
Wasser (Empfindungen zerfließen) – Bewusstseinsveränderung/Röcheln
Feuer (Wärme und Klarheit erlöschen) – Hitze/Kälte
Luft (immer langsameres Atmen) – letzter Atemzug

Und das, was wir Schwäche nennen, ist nur der Moment, in dem wir aufhören, festzuhalten.

 

Ausstellung „Christine Huss: Kleiner Grenzverkehr“
Ich reise…also bin ich

Neugierig zu sein auf die weite Welt da draußen und die vielleicht noch weitere Welt im Innen. Grenzen überschreiten, Grenzen erweitern oder gar Grenzen auflösen braucht Mut, den Willen und das Bewusstsein die eigenen Schwachstellen zu erkennen, zu akzeptieren und vielleicht im Integrieren zu überwachsen und hinter sich zu lassen, daran zu wachsen. Wünschenswert ist es den Kreislauf des großen Ganzen zu sehen:
What goes up must come down. In welchem Bereich des Lebens fühlst du ein Schwachsein, das du gerne in Wachstum verwandeln willst?

 

Ausstellung „Schmaler Grat“
What goes up must come down

Ein schmaler Grat verbindet Aufstieg und Fall. Er steht für die Zyklen des Lebens, in denen Werden und Vergehen untrennbar miteinander verbunden sind. Das einzig Beständige ist der Wandel. Was als Scheitern oder Schwäche erscheint, birgt die Möglichkeit des Aufbruchs, der Veränderung. „What goes up must come down“ erzählt vom Mut, Veränderung anzunehmen – als einen fortwährenden Kreislauf von Loslassen, Wachsen und Werden und Schwäche als einen Zustand zu sehen, der sein darf.