Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

DABORER Wolfgang

Lebt und arbeitet seit 1989 in Spittal/Drau in Kärnten (AT)

  • Wolfgang Daborer, aus der Serie netzWERK, 2026
    Wolfgang Daborer, aus der Serie netzWERK, 2026
  • Wolfgang Daborer, Ausbrechen | Zurückhalten, 2026, Mischtechnik auf Leinwand, 200 × 78 cm, Foto: © Galerie Muh
    Wolfgang Daborer, Ausbrechen | Zurückhalten, 2026, Mischtechnik auf Leinwand, 200 × 78 cm, Foto: © Galerie Muh
  • Wolfgang Daborer, aus der Serie netzWERK, 2026
    Wolfgang Daborer, aus der Serie netzWERK, 2026

Termine

Projekte

Artist Statement

Wolfgang Daborer – „netzWERK“

Im Rahmen der Triennale des Kunstvereins Kärnten „schwach • šibko • debole“.

„Schwach“ erscheint in Daborers Präsentation als ein Zustand zwischen Sanftheit und Widerstand. Netze wirken transparent, fragil und beinahe schwerelos, besitzen zugleich jedoch eine innere Struktur und einen eigenen Halt. Ihre Offenheit verbindet Zerbrechlichkeit mit Stabilität und macht sichtbar, dass das vermeintlich Schwache nicht zwangsläufig kraftlos ist. Vielmehr kann gerade in seiner Durchlässigkeit, Flexibilität und Verletzlichkeit eine leise Form von Widerstand liegen – eine Stärke, die sich nicht durch Härte behauptet, sondern durch ihr Bestehen.

Die Netzstruktur setzt sich dabei über die einzelnen Werke hinaus in der Präsentation fort. Die mehrteiligen Arbeiten sind in einer Gitter- bzw. Netzform angeordnet und übertragen damit das Prinzip der Verbindung und der Zwischenräume in den Ausstellungsraum. Auch der Fliesenboden greift diese Struktur auf. So wird das Netz zu einem verbindenden räumlichen Element und damit Werk, Präsentation und Umgebung miteinander verknüpft.

Dadurch wird die Idee einer stillen, widerständigen Stärke nicht nur inhaltlich, sondern auch formal und räumlich erfahrbar.

 

Wolfgang Daborer, Ausbrechen | Zurückhalten, 2026
Mischtechnik auf Leinwand, 200 x 78 cm

„Schwach“ als Zustand zwischen Sanftheit und Widerstand. Netze wirken transparent und fragil, besitzen jedoch Struktur und Halt. Ihre Offenheit verbindet Zerbrechlichkeit mit Stabilität und zeigt, dass im scheinbar Schwachen auch eine leise, widerständige Stärke liegen kann.