Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

WASSERTHEURER Eva

* 1975 in Villach (AT)
lebt und arbeitet in Kärnten (AT)



  • Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel, Foto: © Galerie Muh
    Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel, Foto: © Galerie Muh
  • Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel
    Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel
  • Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel
    Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026, Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel

Termine

Strukturen, Texturen

Strukturen, Texturen
4. Juli – 30. August 2026
Galerie Muh

Allem liegt ein Gefüge, ein Aufbau, eine Struktur zugrunde. Man denke an die sozialen und biologischen Ordnungen in der Welt. Oder an die Strukturen in der Natur, z. B. der Gliederung der Samen bei der Sonnenblume.

Von namhaften Künstler:innen werden Arbeiten in vielfältigen Materialien und Größen gezeigt. Dabei fließen auch Überlegungen zum Thema „schwach.šibko.debole“ der Triennale IV des Kunstverein Kärnten ein.

Die Werke changieren zwischen Struktur und Textur und machen Haptik poetisch erfahrbar.

Teilnehmende Künstler*innen:
Marcel Ambrusch, Barbara Ambrusch-Rapp, Ernst Bachinger, Wolfgang Daborer, Marlies Liekfeld-Rapetti, Detlef Löffler, Klaus Oberhammer, Mario Oberhofer, Jakob Pagitz, Elisabeth Schwandter und Eva Wassertheurer.

Artist Statement

Eva Wassertheurer, Lasst uns nicht hängen, 2026
Installation, verschiedene Materialien, Maße variabel

Die Installation „Lasst uns nicht hängen“ fordert dazu auf, aktiv zu werden und positiv nach draußen zu blicken. Ein Wald, dessen Samen dem Müllcontainer entnommen sind, symbolisiert Nachhaltigkeit und transformiert gleichzeitig das Wertlose oder vermeintlich „schwache Material“ in neues, starkes Leben und in ein neues System, indem alle ihren Beitrag leisten können, um alte, verstaubte Strukturen neu zu definieren.

Alle dürfen aktiv werden, das System neu denken und an den Früchten der gemeinsamen Kultur naschen. Die Besucher*innen dürfen Blätter pflücken und den Baum von seiner Last befreien, um so Platz für Neues zu schaffen.

Die gepflückten Blätter dürfen mit nach Hause genommen werden, wo sie für neue Ordnung sorgen und zu neuen Gedanken anregen können.

„Wir alle sind der Herbstwind, der das Laub aus der Verzweiflung holt und vor dem möglichen Verfall bewahrt, um neue Strukturen zu schaffen. Greifen Sie zu und nehmen Sie Blätter mit, denn wir lassen Sie nicht hängen und schon gar nicht uns selbst!“