PAINSI Lukas
* 1989 in Klagenfurt am Wörthersee (AT)lebt und arbeitet in Kärnten (AT)
Termine
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15/05/2026 7:00 p.m. Vernissage „IWA Art Collective: Werkräume“
IWA Art Collective: Werkräume
IWA Art Collective
Werkräume
15. Mai – 17. Mai 2026
In der Reihe „curated by_station“ lädt Barbara Ambrusch-Rapp (gemeinsam mit Co-Kuratorin Manuela Pernusch) zu einer Ausstellung mit junger Kunst – über junge Kunst, fehlende Freiräume und die Frage, wo Kreativität heute Platz findet. Ausgehend von der freien Szene Klagenfurts bringt das IWA Art Collective diese Themen nach Velden am Wörthersee und öffnet einen neuen Blick auf Kunst, Raum und Öffentlichkeit – zwischen Stadt, See und touristischer Kulisse.
Wie agieren junge Kreative in Städten und Regionen, in denen öffentlicher Kulturraum zunehmend verschwindet – ersetzt durch Privatwohnungen und Konsumzonen? Wo entstehen heute noch Freiräume, in denen junge Menschen mit Ideen, Mut und Eigeninitiative Kunst schaffen können? Und wohin können wir gehen, wenn diese Orte verschwinden? Die Ausstellung „Werkräume“ beschäftigt sich mit der Existenz der jungen freien Szene in Klagenfurt – und stellt diese Fragen bewusst in einen neuen Kontext. In Velden am Wörthersee werden die Arbeiten aus ihrem ursprünglichen urbanen Umfeld herausgelöst und eröffnen einen Dialog über kreative Räume, Verdrängung und Möglichkeiten jenseits der Landeshauptstadt. „Werkräume“ versteht sich als Einladung zum Nachdenken: über Orte, die fehlen, über Räume, die wir brauchen, über fragile Strukturen unserer Gesellschaft – und über aktuelle Perspektiven junger Menschen in ihrem individuellen künstlerischen Prozess.
Teilnehmende Künstler:innen:
AVARIEL, Philipp GÖNITZER, Peter TSCHITSCHNIG, Lukas PAINSI
Diese Ausstellung ist ein Beitrag zur Triennale IV Kärnten 2026 mit dem Titel „schwach • šibko • debole“ auf Initiative des Kunstvereins Kärnten.
Vernissage: Freitag, 15. Mai 2026, 19 Uhr
Barbara Ambrusch-Rapp im Gespräch mit Kuratorin Manuela Pernusch
Ausstellung geöffnet: Samstag, 16. Mai von 11 bis 19 Uhr und Sonntag, 17. Mai von 11 bis 16 Uhr.
Artist Statement
„Dreaming magenta“ ist Ausgangsarbeit zur Auflösung eines Geburtstraumas, eingehend auf den Sehnsuchtscharakter nach symbiotischen Daseinsformen, als problembehaftete Sackgasse einer Traumafolge. „Justice for the great“ ist Auflösungsversuch: Ein schwarzer Punkt lässt destruktive psychische Anteile absterben und schafft die Basis für ein Weiß, das die Ebene darunter erkennbar lässt. Handlungsfähigkeit stellt sich ein, lässt eine olivgrüne, skelettale Struktur inmitten von Farbflächen zu einer Traumaüberwindung hin zum Schöpfungsbewusstsein werden.
Die Serie „Picasso meets Nitsch“ versucht, zeitgenössische Positionen ins bewusst Richtige zu führen. Ausgehend vom Kubismus, will sie über Nitschs existenzielle Daseinsformen zulässig werden, sodass über ein Schmerz verarbeitendes Bewusstsein die Ismen des 20. Jh. ausgestaltet in in sich geschlossene Existenzformen finden. Die Schwäche am Gegenwärtigen lässt das Aufrichtige stehen.
– Lukas Painsi