Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

PICHLER Pepo

* 1948 in Klagenfurt am Wörthersee (AT)
lebt und arbeitet in San Fransicso und St. Margarethen im Lavanttal (AT)

  • Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
    Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
  • Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
    Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
  • Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
    Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
  • Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
    Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
  • Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller
    Ausstellungsansicht „Pepo Pichler: Visueller Dialog“, Schatzkammer Gurk, 2026, Foto: Ferdinand Neumüller

Termine

Pepo Pichler: Visueller Dialog

Pepo Pichler
Visueller Dialog
27. Juni – 31. Oktober 2026
Schatzkammer Gurk, Sonderausstellung

Die Werke in dieser Ausstellung sollen ein Spannungsfeld zwischen Spiritualität menschlicher Existenz und den Herausforderungen der Gegenwart entfalten. In den historischen Räumen der Schatzkammer Gurk treten religiöse Symbole, Alltagsgegenstände und gesellschaftliche Themen in einen offenen Dialog miteinander.

Wiederkehrende Motive wie Herz, Hände, Fisch, Kreuz, Buddhafigur, Ganesha, Öl, Waffen und Taube verweisen auf grundlegende Fragen des Menschseins: Leben und Tod, Glaube und Zweifel, Frieden und Gewalt, Bedürfnis und Abhängigkeit. Ich verwende vertraute Zeichen, löse sie aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang und lade zu neuen Deutungen ein.

Das “Herz im Spiegel” soll den Betrachter selbst zum Teil der Arbeit werden und ihn mit seiner eigenen Vergänglichkeit und Lebendigkeit, konfrontieren. Der “Tabernakel: Gib uns unser tägliches Öl” soll die modernen “Heiligtümer” unserer Gesellschaft und die Abhängigkeit von Ressourcen, dem spirituellen Bedürfnis des Menschen gegenüber, hinterfragen. Die Installation “Zerstörung und Hoffnung” thematisiert die Spannung zwischen Krieg und Frieden.

Insgesamt soll die Ausstellung eine Welt voller Gegensätze: Materie und Geist, Konsum und Transzendenz, Verletzlichkeit und Erlösung aufzeigen. Ich habe nicht vor Antworten zu geben, sondern es geht mir darum, einen Denkraum zu eröffnen, in dem persönliche, gesellschaftliche und religiöse Fragen aufeinandertreffen. Der “Visuelle Dialog” entsteht nicht nur zwischen den einzelnen Objekten, sondern auch zwischen Ausstellungsraum, (Kunst) Objekt und Betrachter.

So wird die “Schatzkammer” selbst zum Ort einer Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und ich lade ein durch meine Arbeit, die Symbole unseres Lebens neu zu lesen und zu hinterfragen.

– Pepo Pichler, 2026

Samstag, 5. September 2026, 15 Uhr
Künstlerführung mit Pepo Pichler

Artist Statement