Triennale IV Kärnten 2026

Grenzüberschreitendes interdisziplinäres Kunstprojekt

PLIEM Karin

* 1963 in Zell am See, Salzburg (AT)
lebt und arbeitet in Wien und Salzburg (AT)

  • Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com
    Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com
  • Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com
    Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com
  • Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com
    Karin Pliem, Hortus Deliciarum, 2026, Installation in der Silberfuchshütte im Garten Schloss Ebenau/Galerie Walker im Rosental, © karlheinzfessl.com

Karin Pliem: Hortus Deliciarum

Karin Pliem
Hortus Deliciarum
25. Juli – 26. Oktober 2026
Galerie Walker – Schloss Ebenau

In ihrer fünfteiligen Installation weist uns Karin Pliem einen Weg durch die vitale Ordnung der materiellen Natur in den „siebten Himmel“, der laut Aristoteles die Schwelle von der äußersten Sphäre der sinnlich wahrnehmbaren Welt zur unsichtbaren geistigen Welt markiert – einen raum- und zeitlosen Zustand von Dichte, Beziehung und Resonanz.

Der Weg dorthin beginnt in einem als „Garten der Köstlichkeiten“ (hortus deliciarum) betitelten Ambiente aus realen, plastisch-räumlich geordneten Naturalien und virtuell-malerisch artikulierten Bildwelten. Das dem Eingang gegenüberliegende Bild zeigt einen hölzernen Steg, der durch ein Dickicht an blühenden Pflanzen und dem Element Wasser zugehörender Tiere zu einen jenseitig uferlosen Fluss führt.

In Karin Pliems „Hortus Deliciarum“, dessen Titel eine um das Jahr 1180 von der Äbtissin Herrad von Landsberg verfasste Enzyklopädie zitiert, resonieren außer dessen imaginären Impulsgebern auch die real-natürliche Umgebung des Schlossparks – seine historischen Baumbestände und bildhauerischen Zugaben ebenso wie die daran angrenzende Fluss- und Seenlandschaft an der Drau.

– Lucas Gehrmann

 

Installation im Gartenhaus, bestehend aus:

Zum siebten Himmel, 2026, Öl auf Leinwand, 130 x 150 cm
Arbor Mundi III, 2026, Installation (Pflanzenpräparate, diverse Materialien), H = ca. 320 cm
Orbit II, 2026, Bodeninstallation (Pflanzenpräparate, Metall), DM = ca. 150 cm
Flowers and Sun Seeds, 2026, Öl auf Leinwand, 110 x 130 cm
Es werde Licht, 2025, Öl auf Leinwand, 110 x 130 cm

Artist Statement

Ich bringe in meiner Bilderwelt immer Pflanzen und Tiere zusammen, die aus unterschiedlichen Habitaten stammen. Denn es war mir schnell klar, dass alles miteinander verwoben ist und sich in Interaktion befindet. Pflanzen, Tiere, Menschen und deren Artefakte, das ist mein großes Thema, es entwickelt sich ständig weiter. Je bewusster mir wurde, wie wichtig jeder einzelne von uns ist, umso klarer ist es mir, dass jeder von uns Verantwortung trägt für das, was er tut. Alles was wir denken, fühlen und tun, manifestiert sich im Universum. Jedes Wort, das wir sprechen, hat eine Auswirkung, jedes Bild, das wir malen, jede Tat, die wir setzen, ist verbunden mit dem, was uns umgibt und bewegt.

– Karin Pliem