WARTBICHLER Gabriel
* 1992 in Klagenfurt am Wörthersee (AT)lebt und arbeitet in Feldkirchen in Kärnten (AT)
Termine
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31/10/2026 11:00 a.m. Eröffnungsveranstaltung „Gabriel Wartbichler: Spuren“
Gabriel Wartbichler: Spuren
Gabriel Wartbichler
Spuren
31. Oktober 2026 – 28. November 2026
Atelier & Ausstellungsraum Gabriel Wartbichler
Die Ausstellung „Spuren“ handelt vom Menschen, seiner Identität und seiner Suche nach einem Platz in der Gesellschaft. Sie versammelt aktuelle Arbeiten aus den Werkserien „Hybrid“ und „Maske“ und eröffnet einen Einblick in Gabriel Wartbichlers skulpturale Praxis.
In „Hybrid“ treffen handgeschnitzte Körperfragmente auf historische Werkzeuge und gefundene Objekte. Die Arbeiten thematisieren das Verhältnis des Menschen zu seinem sozialen und kulturellen Umfeld. Maske zeigt aus Ton und Porzellan entstandene fragmentierte Porträts, deren Ornamente Fragen nach Identität und Authentizität aufwerfen.
Der Titel „Spuren“ verweist dabei auf das, was bleibt: auf materielle Einschreibungen ebenso wie auf Erfahrungen, kulturelle Prägungen und die Zeichen menschlicher Existenz.
Samstag, 31. Oktober 2026
Eröffnungsveranstaltung
11.00 Uhr: Eröffnung durch Kuratorin Ulli Sturm
14.00 Uhr: Desirée Jakobitsch liest Texte der Schriftstellerin Tara Meister
Artist Statement
Gabriel Wartbichler (geboren 1992 in Klagenfurt) ist ein zeitgenössischer Künstler, dessen Werk Skulpturen, Assemblagen und Zeichnungen umfasst. Er studierte Kulturwissenschaften und Kunstmanagement an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (BA) und der Universität St. Gallen (MA). Seine künstlerische Ausbildung vertiefte er an der F+F Schule für Kunst und Design Zürich, der Edith Maryon Kunstschule Freiburg sowie bei zeitgenössischen Künstlern und traditionellen Bildhauermeistern in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Kanada und Japan. Sein kulturwissenschaftlicher Hintergrund und die Erfahrungen aus zehn Jahren Leben und Arbeiten im Ausland prägen seine künstlerische Praxis.
Im Zentrum seines Werks steht der einzelne Mensch, der seinem sozialen und kulturellen Umfeld gleichermaßen ausgesetzt wie an dessen Fortbestand beteiligt ist. Seine Arbeiten verbinden von Hand gefertigte, meist lebensgroße Körper und Körperfragmente mit gefundenen Objekten oder ornamentalen Elementen. Die daraus resultierenden Skulpturen und Assemblagen handeln von menschlicher Identität. Sie untersuchen die Spannungsfelder zwischen Innerem und Äußerem, zwischen dem Menschen und den gesellschaftlichen Strukturen, die ihn umgeben. Werkzeugspuren, natürliche Makel und Materialkontraste bleiben in seinen Arbeiten bewusst sichtbar. Sie greifen die Formensprache klassischer figurativer Skulptur und sakraler Kunst auf, verschieben jedoch deren vertraute Kontexte und Bedeutungen. Wartbichler versteht Skulptur als Mittel einer ernsthaften und empathischen Auseinandersetzung mit den existenziellen und gesellschaftlichen Bedingungen des Menschseins.